Nach Transformation zum Technologieanbieter: HRS passt AGB an

HRS ist längst keine reine Vermittlungsplattform von Hotelzimmern mehr. Vielmehr ist HRS heute einer der führenden Technologieanbieter für Firmen rund um den Globus – von der Beschaffung über die Buchung bis zur Bezahlung der Hotelübernachtung. Die Transformation zeigt sich auch im neuen Geschäftsmodell, das eine Anpassung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen nach sich zieht.

Zunächst nur ein Reisebüro mit Fokus auf die Vermittlung von Hotelzimmern zu Messezeiten, dann der erste Anbieter für elektronische Buchungen, mittlerweile ein führendes Unternehmen rund um den geschäftlichen Hotelaufenthalt: HRS hat in den vergangenen Jahren einen beeindruckenden Wandel hingelegt. Das Familienunternehmen ist längst keine reine Vermittlungsplattform von Hotelzimmern mehr, sondern einer der führenden Lösungsanbieter für die Abwicklung von Geschäftsreisen – von der Beschaffung über die Buchung bis zur Bezahlung der Hotelübernachtung.

Aus dem einstigen Reisebüro, das Gründer Robert Ragge 1972 in einem ehemaligen Gemüseladen gründete, ist ein globaler Konzern geworden. Zu den internationalen Kunden gehören Mega-Unternehmen wie Google, Amazon, Airbus, Alibaba und Siemens sowie etwa 30 Prozent der Fortune-500-Konzerne. Logische Folge: Etwa 90 Prozent der Buchungen, die über die Systeme von HRS laufen, stammen von der attraktiven Zielgruppe der Geschäftsreisenden. Dieses Segment ist für sein höheres Reisebudget und Loyalität bekannt und bei den Hotelpartnern von HRS damit besonders beliebt.

Hinter der Entwicklung, die das mittlerweile von Tobias Ragge geführte Unternehmen genommen hat, stecken viel Arbeit, Mut zur Innovation und vor allem erhebliche Investitionen. Wie die WirtschaftsWoche vor Kurzem berichtete, hat das Kölner Unternehmen viel Geld in die Hand genommen, um eine Technologieplattform für die Abwicklung von Geschäftsreisen auf die Beine zu stellen – Investitionen, die sich nun auszahlen.

Sobald ein Hotel eine Nettorate mit einem Firmenkunden verhandelt hat, profitiert es von einem einzigartigen Komplettservice:

  • Rate Loading: HRS lädt für Hotels die Raten automatisch in die Buchungssysteme und macht sie in allen Buchungskanälen des Unternehmens buchbar. Dies ermöglicht eine schnelle Buchung des Reisenden, sowohl über Agenturen als auch Online-Booking-Engines wie Concur und Cytric.
  • Rate Audit: Eine Rate ist für den Kunden nur attraktiv, wenn sie korrekt ist. Deshalb prüft HRS die geladenen Raten kontinuierlich auf ihre Richtigkeit und stößt bei Abweichungen eine Korrektur an.
  • Daten und Reports: Das HRS Market Management Team versorgt Hotels mit Daten über das Buchungsverhalten von Kunden. Außerdem finden Hotels geladene Raten übersichtlich in ihrem geschützten Zugang in der Hotel-Selbstverwaltung.
  • Bevorzugter Service und Beratung: Hotelpartner, die die HRS Anbindung für ihre Nettoraten nutzen, erhalten von HRS einen besseren telefonischen Service, um mögliche Diskrepanzen schnell und unkompliziert zu lösen.

 

Mit dem HRS Komplettservice sichern sich Hotels eine unmittelbare Alternative zu einem Anschluss über die Globalen Distributionssysteme (GDS). Ab dem 6. Januar 2020 wird HRS die Kosten für diese technische Infrastruktur über eine Transaktionsgebühr für Nettobuchungen abdecken, wie es in der Geschäftsreisebranche auf allen anderen Kanälen – wie auch den GDS – bereits üblich ist.

Dennoch bietet das Kölner Unternehmen weiterhin den günstigsten Kanal, um vom Firmenkundengeschäft zu profitieren. Im Vergleich zu den sonst üblichen Vertriebswegen ist die Kooperation mit HRS nicht nur bis zu 75 Prozent günstiger, sie bietet Hotels dank der Transformation zum IT-Spezialisten und der zusätzlichen Services auch erheblich mehr Vorteile.

 

Häufig gestellte Fragen von Hotels


1. Was ändert sich bei HRS?

HRS ist längst keine reine Vermittlungsplattform von Hotelzimmern mehr. Vielmehr ist HRS heute einer der führenden Lösungsanbieter für Firmen rund um den Globus – und das für alle Prozesse rund um die Hotelbuchung. 90 Prozent der Buchungen, die über unser System laufen, stammen von der attraktiven Zielgruppe der Geschäftsreisenden, die für ihr höheres Reisebudget und Loyalität bekannt ist. Ein Trend, von dem unsere Hotelpartner seit Jahren profitieren. In den vergangenen Jahren haben wir erhebliche Investitionen getätigt, eine Technologieplattform von der Beschaffung bis zur Bezahlung der Hotelbuchung geschaffen und bieten den Hotels zusätzliche Services rund um ihre Nettoraten an.
Ab 2020 wird HRS die Kosten für diese technische Infrastruktur über eine Transaktionsgebühr für Nettobuchungen abdecken, wie es in der Geschäftsreisebranche bereits üblich ist. Entsprechend wird HRS seine AGB in diesem Punkt anpassen. Dennoch bleibt der HRS-Kanal für Hotels die günstigste und effizienteste Alternative, um vom globalen Geschäft mit Firmenkunden zu profitieren. Kommissionspflichtige Buchungen über unser Portal (z.B. BAR-Rate oder Corporate Club Rate) sind von dieser Änderung nicht betroffen.

2. Welche Hotels sind von der AGB Änderung betroffen?

Die aktuellen Änderungen der AGB gelten für alle Hotels, wirken sich aber nur bei solchen Hotels aus, die Nettoraten mit Firmen verhandelt haben. Grundsätzlich sind die AGB die Basis für die Zusammenarbeit zwischen allen Hotels und HRS. Sie gelten so lange, bis sie durch individuelle Verträge abgelöst werden, wie etwa Rahmenverträge mit Kettenhotels.
Eine weitere Änderung betrifft den Abrechnungszyklus der Kommission und Transaktionsgebühr: HRS räumt sich das Recht ein, auf eine zweiwöchentliche statt bisher monatliche Abrechnung umzustellen. Für den Fall, dass HRS auf zweiwöchentliche Abrechnung umstellen möchte, wird HRS das Hotel schriftlich oder per E-Mail mit einer Frist von vier Wochen über diese Umstellung informieren.

3. Welche Buchungen sind von der Transaktionsgebühr betroffen?

Die Transaktionsgebühr in Höhe von EUR 2,50 pro reserviertem Zimmer und Nacht (max. Berechnung 5 Nächte pro reserviertem Zimmer) berechnet HRS ausschließlich auf kommissionsfreie Nettobuchungen von Firmen, die über die Schnittstelle von HRS abgewickelt werden. Sobald ein Reisender eines Unternehmens eine verhandelte Firmenrate über HRS bucht – wird die Gebühr fällig. Die Transaktionsgebühr wird bei allen Nettoraten berechnet, auch wenn das Hotel bereits Gebühren an anderer Stelle geleistet hat (z.B. für die Akquisition des Kunden über den HRS Market Place). Ebenso wird bei Mischbuchungen (Netto- und Public-Rate innerhalb einer Buchung) die Transaktionsgebühr fällig. Buchungen, für die HRS eine Kommission berechnet, sowie Buchungen zur Corporate Club Rate, sind von der Transaktionsgebühr selbstverständlich befreit.


4. Wird die Gebühr auch auf stornierte Buchungen berechnet?

Nein, die Gebühr wird nur bei tatsächlicher Anreise des Gastes fällig. Bei Stornierungen wird auch die Transaktionsgebühr hinfällig.

5. Bezahle ich auch für Buchungsänderungen eine Gebühr?

Die Transaktionsgebühr entsteht nur einmalig pro Buchung. Änderungen an der Buchung bleiben – anders als bei vielen anderen Vertriebswegen im Corporate Travel – kostenlos.

6. Wie hoch ist die Transaktionsgebühr?

Die Transaktionsgebühr für Nettobuchungen durch Firmen beträgt 2,50 Euro pro reserviertem Zimmer und Nacht (max. Berechnung von 5 Nächte pro reserviertem Zimmer). Sobald Hotels eine Nettorate mit einem Firmenkunden verhandelt haben, profitieren sie von einem Komplettservice rund um ihre Nettoraten. Dazu zählen das automatische Laden und kontinuierliche Prüfen der Raten, zusätzliche Daten und Reports sowie eine bevorzugte Beratung durch das Team von HRS. Selbst mit der Transaktionsgebühr bleibt HRS einer der günstigsten Kanäle für Hotels, um die attraktive Zielgruppe der Reisenden aus Konzernen zu erreichen. Im Vergleich zu anderen, im Corporate Travel gängigen Kanälen, beträgt die Ersparnis bis zu 75 Prozent.

7. Wie erfolgt die Abrechnung der Buchungen?

Die Abrechnung der Transaktionsgebühr erfolgt zusammen mit der Kommissionsrechnung.

8. Was bedeutet es, wenn ich meine Raten über GDS verfügbar mache?

Wenn Sie der AGB Änderung von HRS widersprechen und damit nicht die HRS Schnittstelle für Ihre Nettoraten nutzen möchten, müssen Sie Ihre Raten selbst über einen entsprechenden GDS-Anbieter laden. Bitte beachten Sie, dass auch für diese Transaktionen Gebühren anfallen, die in der Regel wesentlich höher als die Transaktionsgebühr von HRS ist. Ebenso entfallen dann auch die Zusatzservices von HRS, die eine hohe Qualität Ihrer Rate in den Firmen-Buchungsportalen gewährleisten.

9. Was ist mit Corporate Buchungen, die vor dem 06.01.2020 vorliegen?

Buchungen, die vor dem 06.01.2020 und damit vor Inkrafttreten der neuen AGB getätigt wurden, bleiben von dieser Änderung und damit auch von der Einführung der Transaktionsgebühr unberührt.

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